Die Währung von Kroatien ist die KunaKaribik Europas – so wird Kroatien in Travellerkreisen genannt. Die langgezogene Küste am Adriatischen Meer mit tiefblauen Buchten und traumhafter Landschaftsvielfalt im Hinterland lässt tatsächlich Karibikfeeling aufkommen. Mehr als 1000 Inseln, mediterranes Klima aber auch viele architektonische und kulturelle Highlights machen Kroatien zu einem paradiesischen Reiseziel. Trotz EU-Mitgliedschaft seit 2013 ist Kroatien ein Reiseland außerhalb der Eurozone. Die offizielle Währung von Kroatien ist die Kroatische Kuna. Wer nach Kroatien reist, sollte mit dieser Währung vertraut sein, um unnötige Kosten in Form von Wechselgebühren oder der Verwendung ungünstiger Zahlungsmittel zu vermeiden. Hier die wichtigsten Fakten zur Währung von Kroatien:

Kuna ➢ die Währung von Kroatien

Kroatien ist als EU- Mitgliedstaat bis heute nicht Teil der Europäischen Währungsunion und hat die eigene Währung beibehalten. Die offizielle Währung von Kroatien ist die Kuna.

Eine Kuna ist unterteilt in 100 Lipa.

Die Kroatische Kuna wurde im Jahre 1994 eingeführt, sie löste den Dinar ab.

Der internationale Währungscode nach ISO 4217 ist HRK. Als Abkürzung wird aber meistens das Kürzel kn verwendet.

Die Kuna ist eine stabile Währung und ist konvertibel.

Der Name Kuna bedeutet „Marder“ und hat seine Wurzeln im Mittelalter. Damals wurden Marderfallen als Handelsgut und somit als Vorläufer offizieller Währungen verwendet.

Seit Beginn der EU Mitgliedschaft finden die Abwicklung wichtiger Geschäfte oft auf Euro-Basis Euro statt, verrechnet und bezahlt wird aber aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen immer noch in der Währung von Kroatien.

Teilweise kann man in Kroatien auch in Euro bezahlen, so nehmen z. B. die Mautstellen der Autobahnen die Gebühr auch in Euro an. Allerdings zu einem nicht sehr günstigen Kurs.

 

Übersicht über die Währung Kuna

Kroatische Münzen:1, 2 und 5 Kuna sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Lipa
Kroatische Scheine:10, 20, 50, 100, 200, 500 und 1000 Kuna

Devisenbestimmungen für die Kuna

Auch wenn man sich bei einer Kroatienreise nicht außerhalb der EU begibt, so gelten aufgrund der eigenständigen Währung von Kroatien reglementierte Bestimmungen für die Ein-und Ausfuhr von Landes-und Fremdwährung:

Barmittel in Fremdwährung dürfen bis zu einem Gegenwert von 10.000 Euro pro Person deklarationsfrei nach Kroatien eingeführt werden.

Höhere Beträge müssen bei der Einreise beim Zoll angemeldet werden.

Die Landeswährung kann bis zu einem Betrag von 2.000 Kuna zollfrei eingeführt werden. Selbiges gilt auch für die Ausfuhr.

Als Barmittel gelten neben Bargeld auch Reiseschecks, Wertpapiere oder Barschecks.

Die Deklaration muss eigenständig, das bedeutet ohne Nachfrage oder Aufforderung der Zollbehörde stattfinden. Detaillierte Fragen der Zöllner nach Herkunft und Verwendungszweck der eingeführten Barmittel müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden, es besteht eine gesetzliche Auskunftspflicht.

Die Deklarationsgrenzen gelten auch für Transitreisende, die keine EU-Bürger sind und sich aufgrund einer Weiterreise in einen Nicht EU-Staat in der internationalen Transitzone eines Flughafens eines EU-Staates aufhalten.

Geld wechseln von Euro in die Währung von Kroatien

Kroatien gilt als eines der fortschrittlichen Reiseländer Osteuropas, auch Zahlungsmittel betreffend. Dennoch wird man als Reisender nicht ohne Bargeld auskommen. Im Hinterland, aber auch in kleineren Geschäften oder bei Straßenhändlern ist es noch nicht überall möglich bargeldlos zu bezahlen. So ist die Ausrüstung der Reisekasse mit Bargeld in Landeswährung unumgänglich.

 

Wechsel in Kuna bei der Hausbank

Eine Möglichkeit, Währung von Kroatien zu erhalten ist der Umtausch von Euro in Kuna bei der heimischen Hausbank. Vorsicht: Dies ist die kostspieligste der aufgeführten Varianten!

Hohe Gebühren: Was auf den ersten Blick als bequem erscheint, hat deutliche Nachteile: Die Hausbanken in Deutschland berechnen für den Währungstausch schlechtere Kurse, als man sie in Kroatien erhält. Außerdem werden bei einigen Banken zusätzliche Verwaltungsgebühren fällig.

Viele Banken verkaufen Fremdwährung nur an eigene Bankkunden. Wer z. B. Kunde bei einer Onlinebank ist, könnte Probleme kriegen, bei einer niedergelassenen Bank Devisen zu kaufen.

Wartezeiten: Im Zeitalter der Kreditkarten ist es zunehmend unüblich, dass Bargeld vor der Reise bei der Hausbank gewechselt wird. Dementsprechend haben viele Bankfilialen nicht immer Fremdwährungen auf Abruf vorrätig und müssen diese erst besorgen. Dies bedeutet für den Kunden, dass er mit Wartezeiten von teilweise mehreren Arbeitstagen rechnen muss.

 

Geldwechsel in Kuna vor Ort

Günstiger als vor der Reise ist ein Währungstausch im Reiseland. Dies gilt auch für Kroatien. Möglichkeiten des Geldwechsels sind flächendeckend gegeben. Entscheidend sind die Unterschiede bezüglich der anfallenden Gebühren für den Währungswechsel, hier sollte man als Reisender genauer hinschauen und vergleichen:

Flughäfen bieten bei der Ankunft die erste Möglichkeit des Geldwechsels in die Währung von Kroatien. Eine geschickte Lösung, allerdings mit hohen Gebühren und schlechten Kursen verbunden. Deshalb lohnt sich allenfalls der Umtausch einer kleineren Summe für die ersten Stunden nach der Ankunft, z. B. für den Transfer zum Reiseziel.

Banken bieten in Kroatien faire Konditionen, der Geldwechsel bei der Bank ist häufig die sicherste und günstigste Variante, Bargeld in Kuna zu wechseln. Im Gegensatz zu vielen anderen Reiseländern bieten die Banken oftmals sogar günstigere Konditionen an als öffentliche Wechselstuben. Beachten muss man nur die Öffnungszeiten der Banken. Günstige Kurse erhält man u. a. bei den Banken Istarska banka, OTP, Erste, PBZ und der Zagrebacka Bank.

Wechselstuben sind in den Touristenhochburgen weit verbreitet. Außerhalb der Öffnungszeiten sind die Wechselstuben (Exchange Office) oft die einzige Möglichkeit des Bargeldwechsels. Der Währungstausch verläuft schnell und unkompliziert. Allerdings fallen die Gebühren nicht selten höher und die Kurse oft schlechter aus als bei den Banken. Hilfreich ist ein Vergleich zwischen beiden Möglichkeiten – besonders beim Tausch größerer Summen kann sich in einigen Fällen der Gang zur Bank lohnen.

Hotels, Campingplätze und Ferienwohnanlagen bieten nicht selten die Möglichkeit des Bargeldwechsels. Abgesehen vom Bequemlichkeitsfaktor ist diese Option nicht zu empfehlen. Der Kunde bezahlt den bequemen Geldwechsel direkt in der Unterkunft mit schlechten Kursen und hohen Gebühren.

 

Reiseschecks einlösen

In Kroatien werden Reiseschecks akzeptiert, auch wenn sie in Deutschland nicht mehr verkauft werden. Die empfohlene Scheckwährung ist Euro.

Einlösen kann man Reiseschecks in Banken oder in Wechselstuben. Reiseschecks zählen zu den Auslaufmodellen moderner Zahlungsmittel. Aber sie besitzen immer noch Gültigkeit, auch in Kroatien.

Beim Einlösen der Reiseschecks entstehen Gebühren. Diese errechnen sich prozentual aus dem Scheckwert. Üblich sind 1 bis 3 Prozent.

Wer noch Reiseschecks zuhause hat, sollte diese trotzdem als zusätzliches Zahlungsmittel in die Reisekasse packen. Denn der Vorteil ist, dass Reiseschecks weltweit versichert sind und im Bedarfsfall unmittelbar ersetzt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass man sich die Schecknummern notiert und getrennt aufbewahrt.

 

Kuna online bestellen

Die modernste und gleichzeitig bequemste Variante, die Währung von Kroatien zu kaufen ist die Online-Bestellung.

Immer mehr Finanzdienstleister bieten den Onlinekauf von Devisen an. Federführend sind derzeit Travelex und die Reisebank AG.

Die Fremdwährung kann sicher und bequem mit wenigen Mausklicks geordert werden. Auf der Seite der Dienstleister ist ein Währungsrechner, auf welchem die tagesaktuellen Kurse verfolgt werden können. Maßgebend ist der Wechselkurs am Tage der Bestellung.

Der Währungswechsel wird in der Regel kommissionsfrei angeboten. Allerdings können Kosten entstehen, wenn man sich die Fremdwährung per versichertem Kurier nach Hause liefern lässt. Meist wird ein Pauschalbetrag berechnet. Die kostengünstigere Alternative ist eine Abholung der bestellten Devisen an einer der Filialen. Diese befinden sich an allen großen Flughäfen in Deutschland.

Abheben von Kuna an Geldautomaten

Wer sich günstig mit der Währung von Kroatien versorgen möchte, hat alternativ zum „direkten Bargeldwechsel“ die Option, per Geldkarte an geeigneten Geldautomaten Bargeld zu verfügen. Gebührentechnisch ist dies nicht selten die günstigere Variante – allerdings abhängig vom Kartentyp:

 

Kuna abheben per Girocard (EC-Karte)

Die meisten Geldautomaten in Kroatien akzeptieren die Girocard (EC-Karte). Die höchste Dichte an Bankfilialen befinden sich in der Hauptstadt Zagreb und an den Touristenorten Split und Rijeka.

In Kroatien werden an Bankautomaten Girocards mit dem Maestro-Logo oder dem Cirrus-Logo akzeptiert. V-Pay Karten werden ausschließlich innerhalb der Europäischen Währungsunion sowie in einigen wenigen anderen Staaten angenommen.

Bei der Bargeldverfügung per Girocard (EC-Karte) entstehen Gebühren. Diese Gebühren für den Währungswechsel nennt man Auslandseinsatzentgelt. Dieses wird von den zuständigen Hausbanken erhoben. Es wird – unabhängig von der abgehobenen Summe – ein Pauschalbetrag berechnet, gängig ist ein Betrag von 5 bis 10 Euro.

Vorsicht: Manche Banken sperren ihre Karten sicherheitshalber für den Einsatz im Ausland oder versehen sie mit einem geringen Abhebelimit. Im Zweifelsfall verschafft ein Anruf vor Reisebeginn bei der Bank Klarheit, so kann man die Karte vor der Reise freischalten lassen.

 

Kuna abheben per Kreditkarte

Gängige Kreditkarte wie Visa und Mastercard werden an allen internationalen Bankautomaten in Kroatien angenommen. In den Touristenhochburgen findet man eine gute Vernetzung an Automaten, vor allem in Banken, aber auch in Einkaufszentren, Hotels, Flughäfen und Bahnhöfen. Im ländlichen Bereich allerdings ist die Automatendichte relativ gering. Ein wachsames Auge bezüglich Gebühren ist auch bei der Abhebung von Kuna per Kreditkarte angesagt:

Auslandseinsatzgebühren fallen auch bei der Abhebung von Kuna mithilfe klassischer Kreditkarten an. Im Gegensatz zu der Girocard (EC-Karte) wird diese Gebühr nicht als Pauschalbetrag, sondern als prozentualer Anteil der verfügten Summe berechnet. Üblich sind 1 bis maximal 4 Prozent des abgehobenen Betrages.

Zusätzlich zum Auslandseinsatzentgelt, welches vom kartenausgebenden Institut erhoben wird, kann noch eine kleine Gebühr seitens der kroatischen Bank entstehen – für die Nutzung des Automaten.

Das von den kroatischen Automatenbetreibern festgelegte Abhebelimit liegt in der Regel bei 5.000 HRK.

 

Gebührenfreies Geld abheben mit kostenlosen Reisekreditkarten

Gebührentechnisch auf der Sonnenseite befinden sich auch in Kroatien Besitzer einer kostenlosen Reisekreditkarte. Der Besitz einer solchen Karte ist eine intelligente Möglichkeit, Auslandseinsatzgebühren komplett einzusparen. So funktioniert es:

Kostenlose Reisekreditkarten erhält man im Internet. Sie werden von einigen Onlinebanken angeboten. Seriöse Anbieter findet man in Vergleichsportalen im Internet. Mit wenigen Mausklicks kann die Karte bestellt werden.

Keine Gebühr am Automaten! Das Alleinstellungsmerkmal dieser kostenlosen Reisekreditkarten ist das weltweit gebührenfreie Abheben von Bargeld in Landeswährung. Die Auslandseinsatzgebühr entfällt komplett.
 

 
Zusätzliche Vorteile bieten diese Karten durch den Wegfall der Jahresgebühren. Auch die Anschaffung ist kostenlos. Zusätzlich ist im Kartenvertrag ein ebenfalls kostenfreies Girokonto integriert, welches als Reisekonto verwendet werden kann.

Gleiche Akzeptanz: Kostenlose Reisekreditkarten werden gleichermaßen akzeptiert wie klassische Kreditkarten, es gibt hier keinen „Haken“.

Zahlungsmöglichkeiten mit der Währung von Kroatien

In Kroatien ist die Nutzung von Geldkarten vielerorts, aber nicht flächendeckend gewährleistet. Speziell bei Rundreisen ist es unbedingt notwendig, sich auf Barzahlung einzustellen. Eine Reisekasse mit „doppeltem Boden“ bietet Sicherheit.

 

Barzahlung mit Kuna

Kroatien ist kein klassischer „Kreditkartenstaat“, wie z. B. Norwegen. Die Kartenzahlung ist auf dem Vormarsch, aber Bargeld wird fast überall noch gerne angenommen.

Barzahlung ist in Kroatien noch sehr verbreitet. Nicht nur im Hinterland, auch in den großen Städten nehmen nicht nur kleine Händler Bargeld an.

Gebührenminimierung: Der wichtigste Gesichtspunkt bei der Barzahlung ist das Minimieren der anfallenden Zusatzkosten bei der Bargeldbeschaffung. Am günstigsten ist zweifelsohne das Abheben von Kuna an Geldautomaten mithilfe einer kostenlosen Reisekreditkarte. Aber auch wer Bargeld direkt in Kuna eintauschen möchte, sollte vorher vergleichen, wo die günstigsten Kurse angeboten werden. Tipp: Mit einer Währungs-App kann man jederzeit den aktuellen Wechselkurs abrufen und mit den bestehenden Angeboten vergleichen.

Barzahlung in Euro ist nur teilweise möglich, aber inoffiziell und in der Regel zu einem schlechteren Kurs. Es ist auch in Kroatien immer günstiger, in der Landeswährung zu bezahlen.

Mautgebühren sind ein wichtiges Thema für Kroatienreisende. Wer noch keine Kuna gewechselt hat, kann diese auch offiziell in Euro zu bezahlen. Dies gilt für alle Autobahnen. Günstiger ist allerdings die Zahlung in Kuna oder Kartenzahlung.

 

Bargeldlose Zahlung in Kroatien

Kartenzahlung per Kreditkarte oder Girocard (EC-Karte) wird in Kroatien immer selbstverständlicher, ist aber noch nicht an jedem Ort gewährleistet. In den großen Städten oder auch den touristenfrequentierten ländlichen Gebieten ist in Hotels, Restaurants, Tankstellen, Supermärkten etc. die Kartenzahlung Selbstverständlichkeit.

Akzeptiert werden alle gängigen Kreditkarten. Eine Kartenzahlung mit der Girocard (EC-Karte) ist ausschließlich mit dem Maestro-Logo möglich.

Bei der Nutzung gängiger Geldkarten werden Gebühren fällig. Auch bei der bargeldlosen Zahlung berechnen heimische Banken bzw. die Kartenanbieter ein Auslandseinsatzentgelt. Dies ist abhängig von der anfallenden Rechnungssumme und beträgt meistens 1 bis 3 Prozent des zu zahlenden Betrags. Nicht selten kommt noch eine kleine Gebühr für die Nutzung des Kartenlesegerätes dazu.

Vergleichen! Den genauen Betrag der Auslandseinsatzgebühr sollte man vor der Reise bei der Bank oder dem Kartenanbieter erfragen, nur so kann man vergleichen und entscheiden, ob eine Barzahlung nicht doch günstiger ist.

Ausnahme bieten einige Kartenbieter. So z. B. DKB Visa oder Barclaycard. Mit diesen Kreditkarten kann man nicht nur an Geldautomaten gebührenfrei abheben, es entfallen auch die Auslandseinsatzgebühren bei der bargeldlosen Kartenzahlung.

Wer eine kostenlose Reisekreditkarte dieser wenigen Anbieter besitzt, welche auch bei der Kartenzahlung Gebührenfreiheit garantieren, sollte die Kartenzahlung der Barzahlung vorziehen. Dies auch aus Sicherheitsgründen, denn im Falle von Diebstahl oder Verlust der Geldbörse taucht Bargeld in der Regel nicht mehr auf, die Karte jedoch kann gesperrt und ersetzt werden.

Sicherheit im Umgang mit der Währung von Kroatien

Seit Kroatien sich politisch stabilisiert hat, zählt es nicht mehr zu den gefährlichen Reiseländern. Die Kriminalitätsrate ist durchschnittlich. Besonders in den touristisch frequentierten Reisezielen muss man mit Diebstählen oder gar Überfällen rechnen. Wer wachsam reist und Grundregeln der Sicherheit beachtet kann sich schützen:

Bargeld, Geldkarten und andere Wertsachen sollten stets am Körper aufbewahrt werden, z. B. in Brustbeutel oder Bauchtaschen. Große Summen Bargeld sichtbar im Geldbeutel zu haben ist grob fahrlässig. Große Mengen Scheine verstaut man sicherer in einem verschließbaren Nebenfach des Geldbeutels, nicht benötigtes Bargeld im Hotelsafe.

Die Gefahr des Diebstahls ist besonders im dicht gedrängten Getümmel der Touristenzentren gegeben, wie z. B. auf Märkten, an Bahnhöfen oder im Gedränge großer Einkaufszentren. Hier ist besondere Vorsicht geboten.

Überfälle finden vor allem nachts in unbelebten Straßen statt. Auch dunkle Bahnunterführungen oder einsame Bushaltestellen sollten nach Einbruch der Dunkelheit gemieden werden.

Kartensicherheit muss auch in Kroatien großgeschrieben werden. Die verdeckte PIN Eingabe und getrennte Aufbewahrung von PIN und Karte sollte selbstverständlich sein. Im Fall der Fälle ist es wichtig, die Karte sofort sperren zu lassen. Die internationale Hotline zu Kartensperrung (0049 116 116) ist rund um die Uhr erreichbar.

Vorsicht Skimming! Auch in Kroatien werden vermehrt Fälle von Skimming beobachtet. Bei dieser Betrugsmethode wird die Geldkarte mithilfe von Manipulationen an Geldautomaten oder Lesegeräten ausgespäht. Die Betrüger haben dadurch Zugriff auf die Daten der Karte und können diese missbrauchen. Vor dem Einschieben der Karte sollte man auf Manipulationen am Kartenschlitz achten und im Zweifelsfall einen anderen Automaten aufsuchen. Sicherer ist das Abheben von Geld in Banken, da diese regelmäßig gewartet werden und kameraüberwacht sind.

Geschichtliches und Wissenswertes zum Kuna

Die Kroatische Kuna wurde 1994 eingeführt. Zuvor war der Dinar die amtliche Währung Kroatiens.

Comeback einer Währung: Eine Form der Kuna gab es schon einmal in der Geschichte. Die Kuna wurde als Zahlungsmittel schon im Jahre 1018 erwähnt. In der Stadt Osor sowie auf der Insel Cres wurden Kuna Münzen als Zahlungsmittel verwendet. Während der jugoslawischen Epoche wurde sie vom Dinar abgelöst.

Kuna bedeutet in der kroatischen Sprache „Marder“. Die Assoziation besteht darin, dass im Mittelalter mit Marderfallen gehandelt wurde. Diese Marderfallen waren damals eine Art Ersatzwährung. In Gedenken an diese Zeit hat sich die Bezeichnung Kuna als Währungsname bis heute gehalten. Es existiert sogar ein Marder-Denkmal in der Stadt Osor. Hier wurde erstmals mit Kuna Handel betrieben.

Der Kurs der Währung von Kroatien wird nicht – wie bei vielen anderen Währungen – durch den internationalen Finanzmarkt bestimmt. Er wird durch die kroatische Nationalbank festgelegt.

Der Kurs der Kuna orientiert sich sehr stark am Euro. Deshalb zählt die Kuna zu den stabilen Währungen.

 

Währungsrechner Euro ➢ Kuna (HRK)

 


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