Die Währung von Rumänien ist der Rumänische LeuRumänien gehört zu den attraktivsten Reiseländern Osteuropas. Obwohl das Land seit 2007 zur Europäischen Union gehört, verfügt es immer noch über eine eigene Landeswährung. Die Währung von Rumänien ist der Rumänische Leu. Wenn Sie einen Urlaub oder eine Geschäftsreise nach Rumänien planen ist es unabdingbar, sich mit dieser Währung auseinanderzusetzen. Als Hilfestellung haben wir im Folgenden wichtige Fakten rund um den Rumänischen Leu zusammengestellt, welche Ihnen die Reiseplanung und dem Umgang mit der Währung vor Ort erleichtern:

Rumänischer Leu ➢ Die Währung von Rumänien

Der Rumänische Leu (Plural: Lei) wurde offiziell erstmals im Jahr 1867 offiziell eingeführt.

Der amtliche Währungscode nach ISO 4217 ist RON, die Abkürzung ist I.

Ein Rumänischer Leu ist in 100 Bani unterteilt.

Die heutige Währung von Rumänien hat in der Vergangenheit mehrere Währungsreformen hinter sich – die letzte Reform war nach dem Ende des kommunistischen Ceaușescu-Regimes.

Der Name der Währung bedeutet übersetzt “Löwen”.

Durch die ökonomische Entwicklung ist die Inflation in Rumänien nach 1989 stark gestiegen. Die Zentralbank kompensierte dies durch eine neue Geldpolitik und führte 2005 den neuen Rumänischen Leu ein. Ein neuer Leu entspricht seitdem 10.000 alten Lei. Bis 2006 war es möglich, mit der alten und neuen Währung parallel zu zahlen.

In der Zeit zwischen 1970 und 1989 wurde der offizielle Wechselkurs gesetzlich geregelt. Ziel war es, eine Stabilität im Außenhandel zu schaffen. Aufgrund Devisenmangels war Fremdwährung für Privatleute nicht verfügbar.

Der Rumänische Leu ist das einzige offiziell zugelassene Zahlungsmittel Rumäniens.

Mit Euro kann – abgesehen von wenigen Ausnahmefällen – nicht bezahlt werden.

 

Übersicht über die Währung Rumänischer Leu

Rumänische Münzen:1, 5, 10, 50 Bani
Rumänische Banknoten:1, 5, 10, 50, 100, 200, 500 Lei

Devisenbestimmungen für die Währung von Rumänien

Die Ein- uns Ausfuhr von Barmitteln nach Rumänien ist unbeschränkt möglich. Allerdings besteht laut EU Gesetz eine gesetzliche Deklarationspflicht ab einem Gegenwert von 10.000 Euro.

Deklarationspflicht bedeutet, dass Sie als Reisender der Meldepflicht ohne Aufforderung der Zollbeamten nachkommen müssen. Geschieht dies nicht, müssen Sie mit hohen Geldstrafen rechnen.

Nachfragen der rumänischen Zollbehörde nach Herkunft und Verwendungszweck der Barmittel, müssen wahrheitsgemäß beantwortet und dokumentiert werden.

Für Transitreisende die nicht aus einem EU-Land einreisen sind oder sich bis zu einem Weiterflug in ein Nicht-EU-Land in der internationalen Transitzone eines Flughafens in Rumänien aufhalten, gilt ebenfalls die Meldepflicht von Barmitteln ab einem Gegenwert von 10.000 Euro.

Obwohl Rumänien immer noch über eine eigene Währung verfügt, gelten die Zollvorschriften der EU-Mitgliedsstaaten.

Hintergrund ist ein am 15. Juni 2007 verabschiedetes Gesetz für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union, also auch in Rumänien (Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 1889/2005.

Abheben von Rumänischen Lei an Geldautomaten

Rumänien verfügt – zumindest im urbanen Bereich – über ein gut ausgebautes Netz an Geldautomaten. Allerdings sollten Sie beim Bezug von Bargeld in Rumänien die Aufschläge in Form von Gebühren nicht vergessen. Diese sind abhängig von dem Format der verwendeten Geldkarte. Hier einige Fakten:

 

Rumänische Lei abheben per Girocard (EC-Karte)

Gute Akzeptanz: Die Girocard (EC-Karte) erfährt in Rumänien eine hohe Akzeptanz. In den meisten Fällen gibt es keine Probleme, einen Geldautomaten zu finden, der die Karten annimmt. Ob der betreffende Automat geeignet ist erkennen Sie am entsprechenden Logo, welches auf dem Automaten abgebildet ist.

Obwohl Rumänien nicht Mitglied der Europäischen Währungsunion ist, können Sie auch mit der Girocard (EC-Karte) die das V-Pay Logo trägt, Geld abheben.

V-Pay Karten sind mit wenigen Ausnahmen nur für Länder innerhalb der Eurozone gültig, Rumänien gehört zu den Ausnahmen.

Vorsicht Gebühren: Der Bargeldbezug per Girocard ist auch in Rumänien kostenpflichtig. Die Hausbank berechnet für jede Abhebung eine Gebühr für den Währungswechsel, das sogenannte Auslandseinsatzentgelt. Dieses wird unabhängig von der verfügten Summe berechnet und beträgt pauschal 5 bis 10 Euro pro Abhebung. Das bedeutet, für den Bezug kleiner Summen lohnt sich der Gang zum Geldautomaten mit der Girocard nicht. Zusätzlich erhebt die rumänische Bank eine geringe Gebühr für die Nutzung der Automaten.

Achtung Geoblocking! Viele Hausbanken sperren ihre Girocards für den Einsatz im Ausland. Dieses sogenannte „Geoblocking“ geschieht zum Schutz der Karteninhaber vor Missbrauch oder Kartenbetrug (z. B. Skimming“). Bevor Sie nach Rumänien reisen sollten Sie sich erkundigen, ob Ihre Karte für den Einsatz in Ihrem Reiseland blockiert ist. Die Freischaltung kann telefonisch – bei manchen Banken auch online – durchgeführt werden.

 

Rumänische Lei abheben per Kreditkarte

Sichere Methode: Kreditkarten gängiger Anbieter werden in Rumänien überall akzeptiert. Die höchste Akzeptanz erfahren Visa und Mastercard, aber auch American Express wird in den meisten Fällen angenommen. Außerhalb der großen Städte oder im Hinterland kann es trotzdem passieren, dass die Annahme ausländischer Kreditkarten an lokalen Kartenterminals nicht möglich ist.

Prozentuale Gebühren: Die Gebühr für den Währungswechsel wird bei der Kreditkartennutzung nicht pauschal, sondern prozentual aus der abgehobenen Summe berechnet. Die Kartenanbieter erheben bis zu 4 Prozent der verfügten Summe. Auch hier addiert sich noch ein kleiner Aufschlag seitens der Betreiber der Geldautomaten.

Sicheres Geldabheben ist in Bankfilialen möglich. Bankfilialen sind kameraüberwacht und werden regelmäßig gewartet. Das Risiko des Betrugs (Skimming) ist wesentlich geringer als bei öffentlich aufgestellten Automaten.

 

Gebührenfrei Rumänische Lei abheben mit kostenlosen Reisekreditkarten

Anbieter verzichten auf Gebühren: Einige Onlineanbieter offerieren kostenlose Reisekreditkarten, mit denen Sie beim Bargeldbezug die Auslandseinsatzgebühr einsparen können. Bei gleicher Akzeptanz wie alle klassischen Kreditkarten verzichten diese Anbieter weltweit auf diese Gebühr, also auch in Rumänien.

Einfache Beantragung: Kostenlose Reisekreditkarten können Sie mit wenigen Mausklicks online ordern, die Beantragungsgebühr entfällt ebenfalls, wie auch die normalerweise anfallenden Jahresgebühren. So bietet sich dieses Kartenformat als ideale Zweitkarte für die Reisekasse an, auch wenn Sie schon im Besitz einer klassischen Kreditkarte sind.
 

 

Vorteile durch Zusatzleistungen: Konkurrenz belebt das Geschäft, so bieten viele Anbieter kostenloser Reisekreditkarten eine Reihe verschiedenster Zusatzleistungen an. Unter anderem sind dies ein kostenloses Girokonto, die Gebührenbefreiung bei der Kartenzahlung oder diverse Bonus- oder Rabattprogramme.

 

Vorsicht DCC-Falle:

DCC (Dynamic Currency Conversion) zu Deutsch dynamische Währungsumrechnung ist ein Verfahren, dass Sie beim Geldabheben teuer zu stehen kommen kann, wenn Sie nicht aufpassen.

Das DCC System, mit welchem auch teilweise rumänische Automaten ausgestattet sind, lässt dem Kunden die Wahl. Er kann in der Abrechnungswährung der Kreditkarte (Euro) oder in der Landeswährung (Lei) Geld abheben. Während des Geldabhebens zeigt der Automat den Währungskurs an. In welcher Währung die Umrechnung erfolgt, obliegt der Entscheidung des Kunden.

Obwohl die Abrechnung in Euro auf den ersten Blick transparenter erscheint, ist sie mit erheblich höheren Gebühren verbunden, teilweise bis zu 15 Prozent!

Deshalb gilt: Immer den Button „Ohne Umrechnung“, d. h. Abrechnung in Landeswährung auswählen!

Geldwechsel von Euro in Rumänische Lei

Der klassische „manuelle“ Geldwechsel von Euro in Lei ist eine – manchmal günstigere – Alternative zum Bargeldbezug an Automaten. Auch bei Reisen in ländliche Regionen oder Rundreisen ist nicht immer ein Bankautomat verfügbar. Die Möglichkeiten des Geldwechsels sind vielseitig. Beachten sollten Sie auch hier die anfallenden Gebühren.

 

Wechsel in Rumänische Lei bei der Hausbank

Teure Variante: Das Geldwechseln vor der Reise bei der Hausbank ist im heutigen Kreditkartenzeitalter die „Old school-Variante“. Dennoch verkaufen deutsche Banken immer noch Rumänische Lei. Allerdings kommt Sie das teurer zu stehen als ein Geldwechsel vor Ort. Teilweise hohe Währungswechselgebühren und Aufschläge für den Verwaltungsaufwand schlagen zu Buche. Vermeiden Sie wenn möglich diese Alternative.

Wartezeiten: Da heimische Banken inzwischen sehr selten für Privatkunden Euro in Lei wechseln, haben sie diese nicht immer vorrätig. Die Banken müssen ihrerseits die Devisen einkaufen. Dies verursacht nicht nur zusätzliche Kosten, sondern führt zu Wartezeiten von teilweise einigen Tagen.

 

Geldwechsel in Rumänische Lei vor Ort

Banken und Wechselstuben für den Währungswechsel gibt es in Rumänien in ausreichender Anzahl. Selbst kleinere Gemeinden haben Bankfilialen, die Euro in Lei tauschen. Der Umtausch in der Bank ist oft sicherer, da die Wechselstuben den Kurs selbst festlegen dürfen.

An internationalen Flughäfen und großen Bahnhöfen sind schon bei der Ankunft Bankfilialen und staatlich lizenzierte Wechselstuben zu finden. Hier sind die Gebühren allerdings höher als direkt in den Zielorten. Dasselbe gilt fürs Geldwechseln in Hotelrezeptionen oder auf Campingplätzen.

Gebühren und Kurse vergleichen: Bei jedem Währungsumtausch entstehen Gebühren für den Währungswechsel und den Verwaltungsaufwand. Die Höhe der Gebühren und der angebotene Wechselkurs sind unterschiedlich. Da Ihnen am Reiseziel meist mehrere Wechselstellen zur Verfügung stehen, kann ein Vergleich der angebotenen Konditionen vor dem Gang zur Wechselstelle bares Geld sparen.

Tipp:

Währungs-Apps, die kostenlos aufs Smartphone geladen werden können, erleichtern die Entscheidung, wo und zu welchem Zeitpunkt Sie am günstigsten Bargeld wechseln können.

Neben dem tagesaktuellen Wechselkurs beinhalten diese Apps einen Währungsrechner, einige verfügen sogar über Suchfunktionen für Banken oder Wechselstuben an Ihrem Reiseziel.

 

Reiseschecks einlösen in Rumänien

Möglich aber teuer: Einige Banken und Wechselstuben akzeptieren Reiseschecks. Diese sollten idealerweise in Euro oder US-Dollar ausgestellt sein. Beim Einlösen entstehen hohe Gebühren. Neben der Währungswechselgebühr von bis zu 5 Prozent des Scheckwerts addieren sich Verwaltungsgebühren.

Sicheres Notfallzahlungsmittel: Reiseschecks werden in Deutschland seit 2015 nicht mehr verkauft, sind aber unbegrenzt gültig. Verfügen Sie noch über Reiseschecks, sollten diese trotzdem ins Reisegepäck. Sie sind weltweit versichert und werden im Notfall zeitnah ersetzt Voraussetzung ist, dass Sie sich die Nummern der einzelnen Schecks notieren und getrennt von diesen aufbewahren.

 

Rumänische Lei online bestellen

Im Trend der Zeit ist der Devisenkauf per Mausklick. Einige seriöse Finanzdienstleister bieten den Onlinekauf von Rumänischen Lei auch für Privatkunden an. Der Kauf wird meist kommissionsfrei angeboten. Kosten entstehen allerdings für die versicherte Kurierlieferung nach Hause.

Einfach und sicher: Auf den Startseiten der Finanzdienstleister sind der tagesaktuelle Wechselkurs und die angebotenen Konditionen sichtbar. Mit wenigen Mausklicks kann man dann die gewünschte Menge Bargeld bestellen. Bezahlt wird mit Kreditkarte oder Sofortüberweisung.

Nicht zu viel Bargeld bestellen! Der Onlinekauf von Devisen ist günstiger als der Wechsel bei der Hausbank. Trotzdem macht es wenig Sinn, größere Mengen Rumänische Lei in Deutschland zu wechseln. Einerseits aus Sicherheitsgründen, andererseits, weil der Währungswechsel am Reiseziel immer günstiger ist.

Zahlungsmöglichkeiten mit Rumänischen Lei

Als Reisender Rumänien haben Sie verschiedene Möglichkeiten an Zahlungsarten. Trotz zunehmender Kartenakzeptanz wird Bargeld immer noch gerne angenommen, in abgelegenen Regionen (z. B. bei Rundreisen) sogar ausschließlich. Deshalb sollten Sie Ihre Reisekasse flexibel gestalten:

 

Barzahlung mit Rumänischen Lei

Fast überall möglich: Bargeld wird in Rumänien immer noch gerne gesehen. Vielerorts haben Sie die Wahl, mit Karte oder Bargeld zu bezahlen. Hier lohnt sich – besonders bei großen Summen – ein Vergleich beider Optionen, speziell hinsichtlich der Gebühren.

Weniger ist mehr: Große Summen Bargeld bei sich zu haben sollten Sie vermeiden, denn die Diebstahlrate ist in Rumänien relativ hoch. Entspannter ist es, nur das notwendige Bargeld in der Geldbörse zu haben, größere Mengen sind sicher im Hotelsafe aufbewahrt.

Vorsicht Falschgeld: Auch in Rumänien ist immer wieder Falschgeld im Umlauf. Deshalb ist es sicherer, Rechnungen möglichst abgezählt zu begleichen. Die Gefahr, Falschgeld als Wechselgeld untergeschoben zu bekommen ist immer vorhanden.

 

Bargeldlose Zahlung in Rumänien

Nicht immer aber immer öfter: Inzwischen sind Kartenzahlungen mit Kreditkarten oder Girocards in den meisten Teilen Rumäniens kein Problem mehr. Dies gilt speziell für die Touristenhochburgen rund um die Schwarzmeerküste, aber auch für die Hauptstadt Bukarest. Mittlerweile sind auch in kleineren Städten Kartenzahlungen in Hotels, Restaurants, Bars, Einkaufszentren oder Tankstellen möglich. Bei Autoverleihern ist der Besitz einer Kreditkarte sogar Voraussetzung.

Vorsicht Gebühren: Bei jeder Kartenzahlung entstehen Gebühren. Das kartenausgebende Institut berechnet eine Währungswechselgebühr von bis zu 4 Prozent der Rechnungssumme. Zusätzlich erheben die Händler einen kleinen Aufschlag für die Nutzung des mobilen Kartenlesegerätes.

Tipp:

Wenn Sie sich für den Erwerb einer kostenlosen Kreditkarte entscheiden, achten Sie darauf, dass die gebührenfreie Kartenzahlung als Zusatzleistung im Vertrag integriert ist, dann entfällt die Währungswechselgebühr.

Die Gebühr seitens der Händler bleibt allerdings bestehen – unabhängig vom Kartenformat.

 
Vergleichen spart Geld: Haben Sie die Wahl zwischen Kartenzahlung und Barzahlung, so können Sie speziell bei größeren Beträgen unter Umständen viel Geldsparen, wenn Sie die anfallenden Gebühren beim Bargeldbezug mit denen der Kartenzahlung vergleichen!

Sicherheit im Umgang mit der Währung von Rumänien

Rumänien hat im internationalen Vergleich mit anderen Reiseländern keine auffallend hohe Kriminalitätsrate. Dennoch kommt es – speziell in den Touristenhochburgen immer wieder zu Taschendiebstählen, vereinzelt zu Überfällen. Schützen können Sie sich durch Wachsamkeit und die Beachtung einiger Sicherheitstipps:

Sichere Aufbewahrung von Barmitteln und Geldkarten ist in jedem Reiseland das A und O der Sicherheit. Zu empfehlen sind Bauchtaschen und Geldgürtel, die Aufbewahrung in Handtaschen und Rucksäcken ist fahrlässig. Für Tagesausflüge sollten Sie immer nur das Minimum an Bargeld und nur eine Geldkarte mit sich führen, der Rest ist sicher im Hotelsafe oder der Unterkunft Ihres Vertrauens aufbewahrt.

Vorsicht beim Geldabheben: Die sicherste Variante, Geld am Automaten zu beziehen ist der Gang in eine niedergelassene Bankfiliale – im Idealfall zu Schalteröffnungszeiten. Diese Automaten sind kameraüberwacht und werden regelmäßig gewartet. Kartenterminals an öffentlichen Plätzen oder in dunklen Gassen sollte Sie meiden.

Vorsicht Skimming: Diese neue Masche des Kartenbetrugs hält auch in Rumänien immer mehr Einzug. Hierbei werden Kartendaten ahnungsloser Kunden beim Einschieben der Karte in manipulierte Automaten ausgelesen. Achten Sie deshalb bei der Nutzung eines Geldautomaten auf Anzeichen von Manipulation oder auf Kameras mit einem Objektiv, das in die Richtung der Eingabetastatur gerichtet ist.

Sperrnotruf: Die internationale Sperrhotline (+49 116 116) sollten Sie immer bereithalten – im Idealfall im Gedächtnis gespeichert. Kommt es trotz aller Sicherheitsvorkehrungen zu Verlust oder Diebstahl einer Geldkarte, zählt jede Minute. Denn erst ab dem Zeitpunkt der Kartensperrung ist die betreffende Karte für Fremde nutzlos. Der Notruf ist rund um die Uhr an jedem Tag erreichbar.

Geschichtliches und Wissenswertes | Rumänischer Leu

Der Rumänische Leu wurde am 22. April 1867 als amtliches Zahlungsmittel von Rumänien eingeführt. Nach 1878 ersetzte der russische Silberrubel die heimische Währung. Die Regierung von Rumänien reagierte auf diese Entwicklung. Im Jahre 1889 wurde eine Goldwährung etabliert, die um Silbermünzen bis zu max. 50 Lei ergänzt wurde.

Im Jahre 1947 gab es eine Währungsreform. Ein neuer Rumänischer Leu hatte einen Gegenwert von 20.000 alten Lei. 1952 erfolgte erneut eine Reform des bestehenden Währungssystems. Es existierten verschiedene Umtauschkurse, zwischen 20 und 400 alte Lei wurden gegen einen neuen Leu eingetauscht.

In der Zeit zwischen 1970 und 1989 wurde der offizielle Wechselkurs gesetzlich vorgegeben. Ziel war es, den Außenhandelswert zu stabilisieren.

2005 wurde von der rumänischen Zentralbank der neue Rumänische Leu eingeführt. Die Geldpolitik wurde somit korrigiert, um die Inflationsraten zu senken. Ein neuer Rumänischer Leu entspricht 10.000 alten Rumänischen Lei (ROL).

Der Rumänische Lei hat eine Besonderheit: Die Banknoten werden aus Kunststoff gefertigt. Rumänien war das erste Land in Europa, welches Scheine aus Polymermaterial einführte.

 

Währungsrechner Euro (EUR) ➢ Rumänischer Leu (RON)

 


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