Die Währung von Schweden ist die Schwedische KroneObwohl Schweden Mitglied der EU ist, gibt existiert immer noch eine eigene Währung – die Schwedische Krone. Vor der Reise ist es notwendig, sich mit Fakten zum Umgang mit der Währung von Schweden vertraut zu machen. Als Hilfestellung haben wir einige nützliche Informationen über mögliche Zahlungsarten und Zahlungsmittel sowie einige Tipps, z. B. für die Einsparung unnötiger Gebühren, sowie Sicherheitshinweise, Zollvorschriften u. v. m. zusammengestellt:

Krone ➢ Die Währung von Schweden

Die offizielle Währung und einziges amtliches Zahlungsmittel in Schweden ist die Schwedische Krone (schwedisch: Krona, Plural Kronor).

Die Bezeichnung nach dem amtlichen Währungscode ISO 4217 ist SEK. Die Abkürzung ist Skr, bei der einheimischen Bevölkerung findet auch die Abkürzung kr Verwendung.

Eine Schwedische Krone ist unterteilt in 100 Öre.

Die Währung von Schweden ist frei konvertierbar. Die Münzen und Banknoten werden von der Schwedischen Reichsbank (Sveriges Riksbank) ausgegeben.

In den Jahren 2015 und 2016 wurden alle Münzen und Scheine erneuert.

1.000-Kronen-Scheine werden in der Praxis sehr selten verwendet. Sie werden ungern angenommen. Früher existierten sogar 10.000-Kronen-Scheine, diese sind aber mittlerweile aus dem Verkehr gezogen worden.

1873 wurde die Krone in ihrer ursprünglichen Form eingeführt. Sie war damals sowohl in Schweden, Dänemark, als auch Norwegen und dem heutigen Island gültig. Im Jahre 1924 wurde die Schwedische Krone als eigenständige Währung von Schweden eingeführt.

Interessant!

Im Vergleich zu anderen europäischen Staaten ist die Menge an Bargeld im Land gering. Im Jahre 2018 waren nur noch ca. 57 Milliarden Kronen im Umlauf. Grund dafür ist, dass in Schweden inzwischen weniger als 20 Prozent aller Transaktionen mit Bargeld getätigt werden (Vergleich: In Deutschland sind es immer noch über 75 Prozent).

Angaben der schwedischen Reichsbank zufolge wird Bargeld maximal noch bis in die 2030er Jahre Verwendung finden.

 

Übersicht über die Währung Schwedische Krone

Schwedische Münzen:1, 2, 5 und 10 Kronen
Schwedische Scheine:20, 50, 100, 500 und 1.000 Kronen

Devisenbestimmungen für die Schwedische Krone

Für Reisende innerhalb der Europäischen Union und auch von außerhalb bestehen keine Beschränkungen für die Einfuhr und Ausfuhr von Devisen – sowohl von Schwedischen Kronen als auch von Fremdwährung.

Ab einem Gegenwert von 10.000 Euro besteht allerdings eine Deklarationspflicht. Eine Missachtung wird als Ordnungswidrigkeit geahndet und mit nicht unerheblichen Strafen belegt. Auf Nachfrage der zuständigen Zollbeamten besteht die Verpflichtung zur Angabe der Herkunft und des Verwendungszwecks des Geldes.

Die Deklarationspflicht umfasst neben Bargeld auch Schecks, Aktien, Sparbücher, sowie rohe und geschliffene Edelmetalle oder Edelsteine.

Abheben von Schwedischen Kronen an Geldautomaten

Die meist günstigere Alternative zum direkten Währungstausch von Euro in Schwedische Kronen ist der Bargeldbezug an Automaten. Dies ist überall in Schweden problemlos möglich. Allerdings nimmt die Automatendichte in Schweden ständig ab, da der Staat die komplette Umstellung auf bargeldlose Bezahlung bis 2030 plant.
Abhängig von der Kartenart können auch hier lästige Gebühren entstehen, die aber teilweise vermeidbar sind:

 

Schwedische Kronen abheben per Girocard (EC-Karte)

Schweden verfügt derzeit noch flächendeckend über ein gut ausgebautes Netz an Bankautomaten und Kartenterminals. Girocards (EC-Karten) werden fast überall für den Bargeldbezug Schwedischer Kronen akzeptiert.

Bei der Nutzung der Girocard (EC-Karte) entstehen bei jeder Abhebung Gebühren für die Prozedur des Währungswechsels – das sogenannte Auslandseinsatzentgelt.

Die Auslandseinsatzgebühr für den Bargeldbezug wird von den zuständigen Hausbanken erhoben und – unabhängig von der Höhe der verfügten Summe berechnet. Es wird pro Abhebung in der Regel ein Pauschalbetrag in Höhe von 5 bis 10 Euro fällig. Das bedeutet, je kleiner die abgehobene Summe, desto höher ist der absolute Anteil der Gebühr.

Bei Reisen außerhalb der Eurozone kann es passieren, dass die Girocard (EC-Karte) seitens der Hausbank aus Sicherheitsgründen für den Auslandseinsatz gesperrt oder mit einem geringen Verfügungslimit versehen wird. Vor der Reise sollte man sich deshalb durch Nachfrage bei der heimischen Bank vergewissern, ob die Girocard (EC-Karte) für die Nutzung ausländischer Geldautomaten freigeschaltet ist.

Im Gegensatz zu den meisten Reiseländern außerhalb der Europäischen Währungsunion werden in Schweden nicht nur Girocards mit dem Maestro oder Cirrus-Logo akzeptiert, auch V-Pay Karten können zum Einsatz kommen.

 

Schwedische Kronen abheben per Kreditkarte

Kreditkarten aller gängigen Anbieter werden in Schweden problemlos zum Geldabheben von Landeswährung akzeptiert.

Die größte Akzeptanz erfahren klassische Kreditkarten von Visa und Mastercard. Aber auch ausländische Anbieter wie Diners Club und American Express werden häufig akzeptiert. Anhand der aufgedruckten Logos an den ATMs kann man sich vergewissern, ob die Karte seines Anbieters angenommen wird.

Bei der Nutzung gängiger Kreditkartenformate entstehen bei jedem Gang zum Geldautomaten Gebühren für den Währungswechsel. Dieses Auslandseinsatzentgelt wird von den kartenausgebenden Instituten erhoben. Anders als bei der Girocard ist diese Gebühr bei Verwendung einer Kreditkarte abhängig von der Höhe der abgehobenen Summe. Üblich sind 1 bis 4 Prozent des Betrags.

Zusätzlich addiert sich eine kleine Verwaltungsgebühr seitens der schwedischen Banken für die Nutzung eines bankfremden Automaten.

 

Gebührenfrei Kronen abheben mit kostenlosen Reisekreditkarten

Die mit Abstand intelligenteste und günstigste Lösung für das Abheben von Bargeld in Schweden ist die Verwendung einer kostenlosen Reisekreditkarte.

Kostenlose Reisekreditkarten können bei einigen Onlinebanken und Direktanbietern im Internet bestellt werden. Dieses Kartenformat bietet dasselbe Leistungsspektrum wie klassische Kreditkarten, auch in der Akzeptanz gibt es keine Unterschiede.

Der entscheidende Vorteil kostenloser Reisekreditkarten gegenüber herkömmlicher Varianten ist: Bei der Verwendung dieser Karten fällt die Auslandseinsatzgebühr weltweit an allen autorisierten Automaten komplett weg – so auch an schwedischen Geldautomaten.

Kostenlose Reisekreditkarten bieten abgesehen vom Wegfall der Auslandseinsatzgebühr noch eine Reihe weiterer Vorteile: Die Anschaffungsgebühr entfällt, es werden auch langfristig keine Jahresgebühren berechnet, oftmals ist ein ebenfalls gebührenfreies Girokonto im Vertrag integriert. Einige Anbieter verzichten auf Gebühren für die bargeldlose Zahlung.

Es existiert auch die Studentenvariante kostenloser Reisekreditkarten. Diese bietet ebenfalls ein gebührenfreies Geldabheben, ist aber bezüglich des Leistungsspektrums auf die Bedürfnisse von Studenten zugeschnitten.

Ideal als Zweitkarte: Auch für Besitzer einer klassischen Kreditkarte lohnt sich die ergänzende Anschaffung einer kostenlosen Reisekreditkarte. Denn die Reisekasse sollte aus Sicherheitsgründen unbedingt mit mehr als einer Geldkarte ausgerüstet sein.
 

 

Banken in Schweden

Die bekanntesten Banken in Schweden sind die Nordea, die SEB, die Svenska Handelsbanken und die Swedbank. Weitere große Institute sind die Skandia Banken, Trygg Hansa, Falkenbergs Sparbank, Westra Wermlands Sparbank, Danske Bank Sweden und internationale Banken wie Hypo Real Estate, ING Diba oder JP.

Auch in Schweden gibt es einige Niederlassungen der Deutschen Bank AG.

Die Banköffnungszeiten sind Montag bis Freitag 10 Uhr bis 15 Uhr, Einige wenige Banken haben Donnerstag bis 18 Uhr geöffnet.

 

Geldwechsel von Euro in Schwedische Kronen

Schweden gehört im Sektor Reisefinanzen zu den fortschrittlichsten Reiseländern weltweit. Bewegt man sich innerhalb der touristisch erschlossenen Gegenden, ist Bargeld heutzutage kaum noch notwendig. Trotzdem begibt man sich auf die „sichere Seite“, die Reisekasse zusätzlich mit Schwedischen Kronen – als „Ersatzzahlungsmittel“ zu bestücken. Hierfür gibt es mehrere Optionen, zu beachten sind die Unterschiede bezüglich des Kostenaufwands des Geldwechsels:

 

Wechsel in Schwedische Kronen bei der Hausbank

Vor einigen Jahren noch Standard ist der Währungstausch bei der heimischen Bank „aus der Mode“ gekommen. Grund dafür ist der Siegeszug der Kreditkarten, ein Großteil von Fremdwährung wird per Karte an schwedischen Automaten bezogen.

Die Hausbank bietet für den Umtausch von Euro schlechtere Kurse und berechnet höhere Gebühren als bei einem Währungswechsel direkt in Schweden.

Da die Nachfrage nach Fremdwährung immer geringer wird, haben die wenigsten Banken ausreichend Schwedische Kronen vorrätig und müssen diese ihrerseits erst organisieren. Dies führt zu Verzögerungen und verursacht zusätzliche Verwaltungsgebühren.

Geldwechsel in Schwedische Kronen vor Ort

Schon bei der Ankunft an den internationalen Flughäfen oder an großen Bahnhöfen in Schweden sind Wechselstuben oder Wechselstellen schwedischer Bankfilialen zu finden. Die Konditionen bzw. Wechselgebühren sind zwar niedriger als bei deutschen Hausbanken, dennoch höher als bei vielen Wechselstellen in den Reisezielen direkt.

Im ganzen Land verteilt befinden sich lizenzierte Wechselstuben und Banken für den Währungstausch von Euro in Kronen. Wechselstuben bieten in der Regel einen günstigeren Kurs an. Ein Vergleich der Konditionen, speziell der angebotenen Kurse und zusätzlicher Gebühren kann bares Geld sparen.

Empfehlenswert sind bei einer Schwedenreise FOREX-Wechselstuben. Diese sind für niedrige Gebühren und faire Kurse bekannt und befinden die sich in vielen schwedischen Städten wie Stockholm, Göteborg, Malmö, Helsingborg oder Ystad.

Auch in den Filialen schwedischer Postbanken existiert die Möglichkeit des Geldwechsels. Ein Umtausch in großen Hotels ist ebenfalls möglich, aber genauso teuer wie bequem.

TIPP:

Wer vergleicht, spart Geld: Bei der Vielzahl an angebotenen Wechselstellen existieren teilweise große Unterschiede bezüglich des angebotenen Wechselkurses. Die Mühe, mehrere Angebote miteinander zu vergleichen, lohnt sich.

Eine große Hilfe sind inzwischen WährungsApps fürs Smartphone. Diese können oft kostenlos heruntergeladen werden. Die Apps zeigen den tagesaktuellen Wechselkurs an, integriert ist auch ein Währungsrechner.

 

Reiseschecks einlösen in Schweden

Reiseschecks sind weltweit am „Aussterben“. In Deutschland werden sie seit 2015 nicht mehr ausgegeben. Bestehende Schecks haben immer noch Gültigkeit, werden aber immer weniger akzeptiert. Im fortschrittlichen Schweden gibt es immer weniger Akzeptanzstellen für Reiseschecks, die größten Chancen hat man bei den großen Banken. Darauf verlassen sollte man sich auch in Schweden nicht.

Falls eine Akzeptanzstelle für Reiseschecks gefunden wird, ist das Einlösen mit einer nicht unerheblichen Gebühr verbunden. Diese setzt sich zusammen aus der Kurswechselgebühr, die prozentual vom Scheckwert berechnet wird und einer pauschal veranschlagten Verwaltungsgebühr.

Als „Notnagel“ kann man vorhandene Reiseschecks trotzdem in die Reisekasse packen, denn ein großer Vorteil besteht: Sie sind weltweit versichert und werden im Bedarfsfall umgehend ersetzt. Voraussetzung dafür ist, dass die Schecknummern einzeln dokumentiert sind.

 

Schwedische Kronen online bestellen

Bequem, seriös, schnell und sicher ist die Onlinebestellung von Fremdwährung. Diese Art des Währungstauschs erfreut sich zunehmender Beliebtheit – auch bei Reisenden nach Schweden.

Auf den Seiten der Finanzdienstleister, welche diesen Service anbieten, befindet sich eine einfach gestaltete Eingabemaske für den Devisenkauf. Auf einem Währungsrechner kann der aktuelle Wechselkurs abgelesen und mit anderen Anbietern verglichen werden. Die gewünschte Menge Bargeld wird gegen eine Pauschalgebühr innerhalb weniger Tage per versichertem Kurier nach Hause geliefert. Alternativ dazu kann der Kunde den Betrag bei einer der Filialen direkt abholen. Diese befinden sich an internationalen Flughäfen und teilweise an großen Bahnhöfen.

Zahlungsmöglichkeiten mit Schwedischen Kronen

Schweden ist Vorreiter im Thema bargeldloser Bezahlung. Aber keine Regel ohne Ausnahme. Es ist kein Fehler, zusätzlich zur Kreditkarte oder Girocard eine kleine Menge Bargeld mit sich zu führen.

Information vorab:

Mit Ausnahme der Handelsbanken haben sich alle großen schwedischen Banken seit 2010 immer mehr vom Bargeld verabschiedet. Seither haben die meisten Bankfilialen ihre Dienstleistungen komplett auf bargeldlosen Betrieb umgestellt.

Immer mehr Geldautomaten werden abgebaut. Mittlerweile hat Schweden die zweitschlechteste Bankautomatenabdeckung in Europa. Bargeld nur noch selten, z. B. in einigen Supermärkten möglich, allerdings mit einem Limit von 500 Kronen pro Einkauf.

 

Barzahlung mit Schwedischen Kronen

Aussterbende Zahlungsart: Die Bezahlung größerer Beträge in bar ist in Schweden so gut wie nicht mehr üblich. Das „Zücken“ großer Scheine wird in der Regel misstrauisch beäugt. In kleineren, abgelegenen Dörfern im Hinterland, z. B. bei Trekking Touren oder Rundreisen abseits der Touristenmasse kann es trotzdem noch vorkommen, dass man bar bezahlen kann – seltener muss.

Weniger ist mehr: Es ist völlig ausreichend, immer nur kleinere Beträge Bargeld mit sich zu führen, auch aus Sicherheitsgründen. Außerdem bieten nur noch wenige Institute den Rücktausch von Schwedischen Kronen in Euro an

Ausnahmen: Zu den eher seltenen Fällen der Barzahlung gehören heutzutage – und dies auch nur außerhalb der Großstädte – die Münze für den Einkaufswagen im Einkaufszentrum, die Nutzung öffentlicher Toiletten oder das Trinkgeld in kleinen Restaurants.

Interessant:

Die Schweden gehen äußerst pragmatisch mit kleinen Münzen um. In den meisten Ländern der Eurozone existieren immer noch ganz kleine Münzen, z. B. 1 und 2 Cent Münzen, Schweden hingegen hat die 50-Öre-Münze und alle noch kleineren Münzen abgeschafft. Aus diesem Grund werden beim Einkaufen Öre-Beträge von 1 bis 49 abgerundet und Öre-Beträge von 50 bis 99 aufgerundet.

Wer beispielsweise für 19,77 SEK einkauft, zahlt bar also 20 SEK. Bei Kartenzahlung allerdings wird der exakte Betrag abgebucht.

Der Vorteil: Weniger Kleingeld in der Geldbörse und der Ladenkasse der Händler erleichtert die Handhabung von Bargeld. Außerdem sind kleine Münzen im Verhältnis zu ihrem Nennwert sehr teuer in der Herstellung.

 

Bargeldlose Zahlung in Schweden

Auf dem Weg zum bargeldlosen Staat: In Schweden ist es das erklärte Ziel von Gesellschaft und Staat, innerhalb der nächsten Jahre auf das Bargeld als Zahlungsmittel komplett zu verzichten. Das Bezahlen in Schweden wird also in absehbarer Zeit ausschließlich bargeldlos möglich sein. Man kann auch heute schon in Schweden so gut wie überall mit Karte zahlen, egal ob Nahverkehr, Kiosk, Wochenmarkt, selbst die Kollekte in der Kirche wird über ein mobiles Kartenlesegerät gespendet.

Ausschließlich Karte erwünscht: Sogar Kleinstbeträge, beispielsweise ein Espresso für 12 SEK werden selbstverständlich mit der Karte bezahlt, was in Deutschland für verständnislose Blicke des Servicepersonals sorgen würde. Auch bei der Gabe von Trinkgeld wird der Betrag in der Regel vorher aufgerundet und die Summe von der Kreditkarte abgebucht. Es kann auch passieren, dass ein Händler auf eine Kartenzahlung besteht, dies wird aber meistens durch ein Schild vor dem Eingang zum Ausdruck gebracht.

Vorsicht Gebühren: Da Schweden außerhalb der Eurozone liegt, ist die Kartenzahlung im Regelfall nicht gebührenfrei. Ob Kreditkarte oder Girocard – es wird bei jeder Kartenzahlung ein prozentualer Anteil der Rechnungssumme als Transaktionsgebühr verbucht. Ausnahme bilden auch hier einige Anbieter kostenloser Reisekreditkarten, welche bei der Kartenzahlung ebenfalls auf die Auslandseinsatzgebühr verzichten.

Sicherheit im Umgang mit der Währung von Schweden

Schweden ist ein sicheres Reiseland, die Kriminalitätsrate ist gering. Besonders Taschendiebe haben in Schweden zunehmend „schlechte Karten“ aufgrund der stetig abnehmenden Bargeldmenge, viele Menschen führen gar kein Bargeld mehr mit sich. Trotzdem lauern Gefahren, welche man durch Aufmerksamkeit und Beachtung einiger Sicherheitstipps minimieren kann:

Geldkarten und PIN müssen stets getrennt voneinander aufbewahrt werden. Die PIN Eingabe muss verdeckt erfolgen, denn Kartenbetrüger installieren gerne versteckte Kameras zur Ausspähung der PIN.

Ist die Reisekasse mit mehreren Geldkarten ausgerüstet, empfiehlt es sich, immer nur eine davon in der Geldbörse zu haben, die anderen sind sicher im Hotelsafe oder der Unterkunft des Vertrauens aufbewahrt.

Die Nummer der Kartensperr-Hotline sollte stets parat sein. Diese internationale Nummer (0049 116 116) ist im Falle von Diebstahl oder Verlust der Karte rund um die Uhr erreichbar. Schnelles Handeln zählt, denn erst ab dem Zeitpunkt der Kartensperrung ist die betreffende Karte für Betrüger nutzlos.

Vorsicht Skimming!

Einer rückläufigen Statistik von Banküberfällen und Diebstählen steht in Schweden eine ständig steigende Zahl von Cyberkriminalität gegenüber.

Der aktuelle „Klassiker“ der Kartenbetrüger ist das sogenannte Skimming. Hierbei werden Geldkarten ahnungsloser Kunden beim Eingabevorgang der Karte in einem Bankautomaten oder ein mobiles Lesegerät durch manipulierte Aufsätze am Kartenschlitz ausgelesen und die Daten der Geldkarte kopiert.

Ohne dass der Kunde etwas bemerkt, kann nun die Karte von den Kriminellen für ihre Zwecke missbraucht werden.

Um einem Skimming Angriff zu entgehen, sollte man vor der Karteneingabe den Kartenschlitz auf Manipulation oder zusätzlich angebrachte Aufsätze untersuchen. Auch Kameras, die auf das Display der PIN-Eingabe gerichtet sind, können ein Indiz sein.

Besteht nur der geringste Verdacht, sollte man dies der zuständigen Bank melden und einen anderen Automaten aufsuchen.

Geschichtliches und Wissenswertes | Schwedische Krone

Im Jahre 1873 einigten sich die Staaten Dänemark und Schweden auf die Bildung der Skandinavischen Währungsunion und der Krone als gemeinsamer Währung. 1877 hat sich auch Norwegen dieser Union angegliedert.

Im Jahre 1924 wurde die Skandinavische Währungsunion aufgelöst, die einzelnen Staaten bekamen ihre unabhängigen Währungen. Trotzdem haben Dänemark, Schweden und Norwegen den Namen „Krone“ für ihre jeweiligen Währungen beibehalten. Dies war das offizielle „Geburtsjahr“ der Schwedischen Krone.

Im Jahre 1933 erfolgte eine Anbindung der Krone an das britische Pfund, Hintergrund war eine Preisstabilisierung der Krone durch das stabile Britische Pfund. Während der hohen Inflation des Pfundes wurde die Krone 1939 an den stärkeren US-Dollar gekoppelt.

Schweden ist seit 1995 Mitglied der Europäischen Union und hat sich dadurch theoretisch zu einer Einführung der Währung Euro verpflichtet. Doch in einer Volksabstimmung im Jahr 2003 lehnte die Mehrheit der Schweden einen Beitritt zur Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion ab. Schweden ist seit dieser Entscheidung dem sogenannten Euro-Warteraum absichtlich nicht beigetreten. So wird die autonome Währung von Schweden voraussichtlich noch eine ganze Weile weiterbestehen.

Interessant: Schweden verfügt über keine eigene Münzprägeanstalt. Im Jahre 2002 wurde die schwedische Münzprägeanstalt Myntverket an den finnischen Konzern Rahapaja Oy verkauft. Seit 2008 werden die Münzen ausschließlich in Finnland hergestellt.

Ausblick:

Legt man die bisherige Entwicklung zugrunde, ist es realistisch, dass Schweden in naher Zukunft das erste bargeldfreie Land Europas sein wird.

Dies bedeutet, die Zahl der Bankautomaten wird weiterhin sinken, immer weniger Banken geben Bargeld aus oder nehmen Bargeld an.

Auch im Hinterland und in abgelegenen Regionen Schwedens wird die Barzahlung immer unüblicher werden.

Die Statistik belegt schon jetzt, dass die Anzahl „klassischer“ Delikte, wie Diebstahl und Raub sinken wird, der Kreditkartenbetrug jedoch drastisch zunehmen wird.

 

Währungsrechner Euro (EUR) ➢ Schwedische Krone (SEK)

 


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