Die Währung von Vietnam ist der DongDie Währung von Vietnam ist der Dong (VND). Damit muss sich jeder Reisende schon im Vorfeld auseinandersetzen. Denn Vietnam gehört nicht zu den fortschrittlichsten Reiseländern. So ist eine breitbandige Reisekasse mit verschiedenen Zahlungsmitteln Voraussetzung für einen stressfreien Aufenthalt. Hier einige Tipps für den Umgang mit der Währung von Vietnam, sowie Währungswechsel, lauernde Kostenfallen, Möglichkeiten der Gebühreneinsparung und Sicherheitshinweise im Umgang mit der Währung von Vietnam:

Der Dong – Die Währung von Vietnam

Die amtliche Währung von Vietnam ist der Dong (vietnamesisch geschrieben: Đồng,) Im Jahre 1978 wurde der Dong als offizielles Zahlungsmittel von der vietnamesischen Staatsbank ausgegeben.

Der genormte Währungscode nach ISO 4217 ist VND.

Unterteilt ist der Dong in 10 Hao oder 100 Xu. Wegen der geringen Wertigkeit befinden sich fast keine Münzen im Umlauf. Der kleinste Geldschein in der Währung von Vietnam ist die 200 Dong-Note (umgerechnete Wertigkeit ca. 0,8 Cent).

Der Umtauschkurs des Dong ist relativ starken Schwankungen unterworfen. Er orientiert sich aber am US-Dollar.

Auch wenn vielerorts, beispielsweise von Reiseveranstaltern, in Hotels, Kleidergeschäften oder Restaurants die Preise in Dollar ausgezeichnet sind, ist eine Bezahlung in VNĐ immer die günstigere Variante. Offiziell ist die Bezahlung in Landeswährung sogar gesetzlich vorgeschrieben. Trotzdem werden US Dollar oder auch Euro „unter der Hand“ von vielen Händlern gerne angenommen.

 

Übersicht über die Währung Yuan

Vietnamesische Münzen:200, 500, 1000, 2000 und 5000 Đồng
Vietnamesische Scheine:10.000, 20.000, 50.000, 100.000, 200.000 und 500.000 Đồng

Devisenbestimmungen für den Dong

Wer nach Vietnam einreist, muss sich an die bestehenden Zollvorschriften bezüglich Devisen halten:

Die Einfuhr ausländischer Währungen im Gegenwert bis zu 5000 US Dollar dürfen deklarationsfrei eingeführt werden. Ebenso kann Bargeld in der Währung von Vietnam bis zu einem Betrag von 15 Mio. Dong ohne Angabe eingeführt werden.

Größere Summen dürfen ebenfalls eingeführt werden, müssen aber beim Zoll schriftlich deklariert werden. Nähere Angaben über die Prozedur der Deklaration findet man auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.

Eine Ausfuhr von Fremdwährung oder der Währung von Vietnam ist in der Höhe der bei der Einfuhr deklarierten Beträge möglich – abzüglich der Umtauschbeträge. Deshalb ist es wichtig, alle Quittungen und Belege sorgfältig aufzubewahren, um bei der Ausreise keine Probleme zu bekommen.

Geld wechseln von Euro in die Währung von Vietnam

Der Besitz von Bargeld in der Währung von Vietnam ist trotz häufiger Kreditkartenakzeptanz in vielen Fällen eine Erleichterung, mancherorts sogar unumgänglich. Der Wechsel von Euro in Dong ist auf mehrere Arten möglich, bei der Wahl der Umtauschoption sollte vor allem auf die Minimierung der anfallenden Gebühren geachtet werden:

 

Wechsel in Dong bei der Hausbank

Grundsätzlich kann jeder Reisende bei seiner Hausbank schon vor Reiseantritt Geld in der Währung von Vietnam bestellen. Dies ist aber nicht die kosteneffektivste Methode:

Viele Reisende fühlen sich sicherer, gleich bei der Ankunft in Vietnam mit Landeswährung ausgerüstet zu sein. Vorab: Dies ist die Variante mit den höchsten Zusatzkosten.

Heimische Banken bieten in der Regel sehr schlechte Wechselkurse für die Bestellung von Fremdwährung – so auch beim Wechsel von Euro in Dong. Zusätzlich berechnen einige Banken noch eine zusätzliche Verwaltungsgebühr.

Da es eher unüblich ist, dass Fremdwährung bei der Hausbank bestellt wird, muss diese – besonders wenn es sich um größere Summen handelt – oftmals erst selbst die Währung einkaufen. Dies verursacht eine Zeitverzögerung. Einige Banken bieten eine Schnelllieferung am nächsten Arbeitstag, oftmals kann aber auch mehrere Tage dauern.

Wer vor der Abreise nicht darauf verzichten will, die Währung von Vietnam im Reisegepäck zu haben, sollte nur einen kleinen Betrag für den Ankunftstag bestellen, denn vor Ort sind die Konditionen für den Geldwechsel durchwegs optimaler.

 

Geldwechsel in Dong vor Ort

Bargeld vor Ort zu tauschen ist immer günstiger als vor Reiseantritt. Bezüglich der entstehenden Gebühren gilt aber auch hier: Sparen durch vergleichen

An internationalen Flughäfen, z. B. in Hanoi findet man die ersten Wechselstuben. Die Wechselkurse sind aber deutlich höher als bei den Banken oder Wechselstuben in den touristischen Zentren. So empfiehlt es sich, maximal eine kleine Summe zu wechseln für die Erledigungen am Anreisetag.

Wechselstuben und Banken in den Städten bieten mit Abstand die günstigeren Kurse als die Umtauschstellen am Flughafen. Vorsicht: Oft wird mit „no commission“-Schildern für einen günstigen Wechsel geworben. Dies wird aber nicht selten durch einen schlechteren Kurs kompensiert.

In Hotels großer Städte ist es an der Rezeption ebenfalls möglich, Euro in Dong zu tauschen, die Wechselkurse und Gebühren sind dort fast immer sehr schlecht, so lohnt sich der Umweg zur Bank oder offiziellen Wechselstube.

Währungsrechner-Apps auf dem Handy erleichtern den Vergleich verschiedener Angebote. Mit diesen Apps ist der tagesaktuelle Wechselkurs von Euro in Dong jederzeit abrufbar. Es existieren auch Reise-Apps, welche seriöse Wechselstuben und Banken inclusive Gebühren anzeigen.

 

Reiseschecks einlösen

Während einer Vietnamreise Reiseschecks einzulösen kann schwierig werden, nicht überall werden sie als Zahlungsmittel akzeptiert.

Vietnamesische Banken akzeptieren Reiseschecks, allerdings teilweise verbunden mit hohen Gebühren. Außerdem muss man beachten, dass die Banken an den Wochenenden geschlossen haben.

Auskunft, wo genau Reiseschecks angenommen werden gibt es in den städtischen Büros der Touristeninformation – allerdings nur in den großen Touristenmetropolen. Die Akzeptanz in Hotels ist teilweise, aber nicht flächendeckend gegeben.

Da Reiseschecks weltweit an Bedeutung und somit auch an Akzeptanz verlieren, sollte man sich nicht auf die Schecks als Hauptzahlungsmittel verlassen. Allerdings sind sie auch in Vietnam versichert und werden bei Bedarf schnell und unkompliziert ersetzt. Wer noch Reiseschecks zuhause hat, kann diese also als sicheres Ersatzzahlungsmittel zur Reisekasse packen.

 

Dong online bestellen

Die modernste und auch bequemste Art des Währungswechsels ist die Bestellung per Mausklick.

Einige Finanzdienstleister – federführend sind derzeit Travelex und die Reisebank AG – bieten den Onlineverkauf von Devisen an. Auf diese Weise kann der Reisende vor dem Abflug nach Vietnam mit wenigen Mausklicks die gewünschte Menge Dong besorgen.

Die Bestellung ist in den meisten Fällen kommissionsfrei, berechnet wird der Wechselkurs am Tage der Bestellung. Abgerechnet wird der Kauf entweder über Kreditkarte oder SEPA Überweisung.

Der Kunde hat die Wahl, sich die Devisen gegen eine Pauschalgebühr über einen versicherten Kurierdienst nach Hause liefern zu lassen, oder das Geld vor dem Flug an einer der Filialen abzuholen. Diese befinden sich an allen größeren internationalen Flughäfen, z. B. Berlin, München oder Frankfurt.

Der Onlinekauf von Devisen ist gebührenärmer als der traditionelle Wechsel bei der Hausbank. Trotzdem ist es aus Sicherheitsgründen nicht zu empfehlen, mit größeren Summen Bargeld nach Vietnam zu reisen. Der Geldwechsel vor Ort oder das Abheben von Landeswährung an ATMs ist in der Regel günstiger.

Vorsicht!

Ein Währungswechsel bei Privatpersonen an der Straßenecke sollte tabu sein!

Zu groß ist die Gefahr, betrogen zu werden oder Falschgeld zu erhalten.

Der Besitz gefälschter Scheine wird in Vietnam mit hohen Strafen geahndet.

Abheben von Dong an Geldautomaten

Im Vergleich zum direkten Währungswechsel von Euro in Dong ist das Abheben von Landeswährung an geeigneten Geldautomaten meist die günstigere Variante. Zwei Gründe sprechen dafür: Die Sicherheit und die Höhe der anfallenden Gebühren.

 

Dong abheben per Girocard (EC-Karte)

Das Geld abheben mithilfe der Girocard (EC-Karte) ist auch in Vietnam möglich, allerdings nur sehr beschränkt und verbunden mit z.T. hohen Gebühren:

Wer mit der Girocard (EC-Karte) als Zahlungsmittel nach Vietnam reist, muss darauf achten, dass diese das Maestro- oder Cirruslogo trägt. V-Pay-Karten sind für den Einsatz außerhalb der Europäischen Währungsunion nutzlos, sie werden in Vietnam nirgendwo akzeptiert.

Am zuverlässigsten kann man mit der Girocard bei der Vietcom Bank abheben, bei anderen Banken hält sich die Akzeptanz in Grenzen.

Für die Verfügung von Bargeld wird von der Hausbank eine Gebühr erhoben. Dieses sogenannte Auslandseinsatzentgelt wird im Fall der Girocard (EC-Karte) als Pauschalbetrag verrechnet. Üblich sind 5 bis 10 Euro pro Abhebung – auch bei Kleinstbeträgen.

 

Dong abheben per Kreditkarte

In größeren Städten und touristisch erschlossenen Zentren ist die Nutzung gängiger Kreditkarten an Geldautomaten auch in Vietnam möglich, allerdings nicht uneingeschränkt:

Geldautomaten in Vietnam, welche internationale Kreditkarten wie Mastercard oder Visa akzeptieren, sind mit den entsprechenden Logos gekennzeichnet.

Es ist aus Sicherheitsgründen empfehlenswert, Geldautomaten in Banken zu nutzen. Diese sind videoüberwacht und zuverlässiger gewartet als öffentliche ATMs. Am sichersten ist die Nutzung zu Schalteröffnungszeiten. Sollte es Probleme geben, z. B. dass der Automat die Karte „schluckt“, kann unmittelbar Hilfe geholt werden.

Auch für klassische Kreditkarten fallen beim Bargeldbezug Gebühren an. Diese werden vom kartenausgebenden Institut erhoben und belaufen sich auf 1 bis 4 % der verfügten Summe. Zusätzlich fällt noch eine kleine Pauschalgebühr seitens der vietnamesischen Bank in Höhe von umgerechnet ca. 1 Euro an – für die Nutzung eines bankfremden Automaten.

Das Abhebelimit vietnamesischer Banken beträgt meistens 3 Mio. VND. Dies ist aber mehrmals täglich möglich.

 

Gebührenfrei Dong abheben mit kostenlosen Reisekreditkarten

Die Nulltarif-Variante: Die mit Abstand die günstigste Lösung, an Landeswährung zu gelangen ist die Nutzung einer kostenlosen Reisekreditkarte.

Entscheidender Vorteil: Bei der Verwendung kostenloser Reisekreditkarten fällt die Auslandseinsatzgebühr weltweit an allen autorisierten Automaten komplett weg. Auch für Vietnamreisende ist diese Option vorhanden.

Kostenlose Reisekreditkarten können bei einigen Onlinebanken per Internet bestellt werden. Sie bieten dasselbe Leistungsspektrum wie klassische Kreditkarten und erfahren auch an denselben Stellen Akzeptanz.

Zusätzliche Vorteile sind: Die Anschaffungsgebühr entfällt, es werden auch langfristig keine Jahresgebühren veranschlagt.
 

 
Die Studentenvariante kostenloser Reisekreditkarten bietet ebenfalls ein gebührenfreies Geldabheben, ist aber bezüglich des Leistungsspektrums auf die Bedürfnisse von Studenten zugeschnitten.

Zahlungsmöglichkeiten mit der Währung von Vietnam

Vietnam gehört nicht zu den technisch fortschrittlichsten Reiseländern. Diese Tatsache manifestiert sich auch in der mangelnden Vielfalt der Zahlungsmöglichkeiten. Auch wenn sich in den großen Metropolen zunehmend die Kreditkarte als Zahlungsmittel durchsetzt, so spielt die Barzahlung immer noch die Hauptrolle:

 

Barzahlung mit Dong

In Vietnam ist die Barzahlung auch in der heutigen Zeit noch das Mittel der Wahl. Offizielles Zahlungsmittel ist der Dong, vielerorts werden inoffiziell aber auch US-Dollar, seltener auch Euro akzeptiert.

Nicht nur im Hinterland, auch in den großen Touristenzentren ist es üblich, Rechnungen mit Bargeld in Landeswährung zu begleichen. Auch in Hotels oder Restaurants, die Kartenzahlung akzeptieren, wird die Bezahlung mit Bargeld nicht verweigert.

In Vietnam ist bei der Barzahlung die Unversehrtheit der Scheine sehr wichtig. Dies gilt insbesondere für Fremdwährung. Wer z. B. in einem Restaurant mit US-Dollar bezahlen möchte und die Banknoten weisen Knitterfalten oder Risse auf, werden diese nicht angenommen.

Aus Sicherheitsgründen sollte man nur so viel Bargeld mit sich führen, wie tatsächlich benötigt wird. Die Gefahr des Diebstahls oder eines Überfalls ist in Vietnam sehr hoch.

Trinkgelder sind in Vietnam nicht obligatorisch. Sie sind aber ein Zeichen der Höflichkeit und des Respekts für guten Service. Auch bei Kartenzahlung ist es üblich, Trinkgeld in bar zu geben.

 

Bargeldlose Zahlung in Vietnam

Was Kartenzahlung betrifft, gilt Vietnam eher als rückständig. Ausschließlich in großen Städten und touristisch erschlossenen Gebieten wird die Kartenzahlung akzeptiert. Darauf verlassen darf man sich allerdings nicht.

In großen Hotelketten, Restaurants und Mietwagenunternehmen werden gängige Kreditkarten wie Mastercard oder Visa als bargeldloses Zahlungsmittel akzeptiert. Die Akzeptanz der Girocard (EC-Karte) ist deutlich geringer. Im Notfall sollte man immer einen „Plan B“ in Form von Bargeld im Gepäck haben.

Für jede bargeldlose Zahlung werden Gebühren fällig. Diese sind oftmals höher als die Gebühren für den Bargeldwechsel oder beim Geld abheben an ATMs. Aus diesem Grund ist es angebracht, sich zu überlegen, ob eine Barzahlung trotz Akzeptanz die kostengünstigere Variante ist.

Besitzer einer kostenlosen Reisekreditkarte zahlen bei der Kartenzahlung Gebühren, beim Geld abheben am Automaten jedoch nicht. In diesem Fall lohnt sich die Barzahlung.

 

DCC Falle in Vietnam

Vorsicht Falle! Bei der Nutzung der Kreditkarte an Bankautomaten oder Lesegeräten bei bargeldlosen Zahlungen wird der Kunde gefragt, ob er in Landeswährung oder Fremdwährung bezahlen möchte. Dahinter steckt eine legale Abzocke, die ein empfindliches Loch in der Reisekasse verursachen kann:

Die DCC (Dynamic Currency Conversion) ist eine automatische Umrechnung der jeweiligen Landeswährung in Euro und kommt Touristen oftmals teuer zu stehen.

Die vermeintlich günstige und praktische Währungsumrechnung ist eine als Service getarnte Gebührenfalle. Der Kunde kann zwar den Betrag unmittelbar bei der Bezahlung in der eigenen Landeswährung sehen, berechnet werden aber überdurchschnittlich hohe Gebühren für den sofortigen Währungswechsel.

Grundregel: DCC immer ablehnen! Der Betrag wird dann in Landeswährung abgebucht und zu einem späteren Zeitpunkt von der Hausbank oder dem kartenausgebenden Institut umgerechnet und als Eurobetrag gebucht – zu einem wesentlich günstigeren Kurs als mit dem DCC System.

Die Kursverluste durch DCC betragen nicht selten über 10 Prozent!

Sicherheit im Umgang mit der Währung von Vietnam

Vietnam hat einen sehr hohen Armutsanteil in der Bevölkerung. Damit verbunden ist die Kriminalitätsrate sehr hoch. Speziell in den Ballungszentren werden leichtsinnige Touristen häufig zu Opfern von Diebstählen oder gar Überfällen. Vorbeugen kann man durch das konsequente Einhalten einiger Sicherheitshinweise:

Niemals zu viel Bargeld mitnehmen! Besonders in den Touristengebieten sind viele Diebesbanden unterwegs, welche sich auf den Diebstahl von Taschen etc. spezialisiert haben. Sie gehen dabei sehr geschickt vor. Der Geldbeutel sollte immer am Körper getragen werden, niemals in Handtaschen oder gar im Rucksack.

Wertsachen nicht offenkundig zur Schau tragen: Ein dickes Portemonnaie aber auch teuer aussehende Kleidung oder Schmuck sind Symbole für Reichtum. Wer „bescheidener“ aussieht, hat eine geringere Wahrscheinlichkeit, Opfer von Raub oder Diebstahl zu werden.

Sichere Geldautomaten nutzen! Wer in Vietnam Geld am Automaten abhebt, ist auf der sicheren Seite, wenn er dies an ATMs in Banken erledigt. Diese sind kameraüberwacht und zu Öffnungszeiten der Banken ist gleichzeitig Schalterpersonal anwesend. Öffentliche ATMs – besonders in unbelebten Straßen sollten gemieden werden.

Notfallnummer bereithalten! Im Falle eines Diebstahls ist es wichtig, Geldkarten unverzüglich sperren zu lassen! Dies geht auch in Vietnam über den internationalen Kartensperrnotruf (+0049 116 116).

Geschichtliches zum Dong

„Dong“ ist in der vietnamesischen Sprache die Bezeichnung für Kupfer. Die Münzen in der Kolonialzeit wurden aus Kupfer hergestellt, so entstand die Namensgebung der Währung von Vietnam.

Die Vorgängerwährung des Dong war der Piaster. 1946 wurde der Dong offiziell durch die nordvietnamesische Regierung eingeführt. 1951 gab es eine Neubewertung. Damals wurde der Dong mit einem Wechselverhältnis von 100:1 im Vergleich zum Piaster bewertet. Nord- und Südvietnam hatten zu diesem Zeitpunkt unterschiedlich bewertete Währungen.

Im Jahre 1978 wurde im Zuge der Wiedervereinigung Vietnams der Dong als amtliche Währung vereinheitlicht.

1985 folgte eine Neubewertung des Dong. Zehn „alte“ Dong wurden zu einem „neuen“ Dong, was zu einer extremen Inflation führte, eine Stabilisation erfolgte erst in der 1990er Jahren.

 

Währungsrechner Euro ➢ Dong

 


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